Glaubenstag Juli 2016 - Pastor Cyrille Tchamda

Am 14.7.16 feierten wir den erfolgreichen Abschluss des Studienjahres 2015-16 mit einem starken Glaubenstag auf Beröa. Zu Gast hatten wir Pastor Cyrille Tchamda. Er ermutigte uns sehr, dem Herrn mit einem demütigen Herzen zu dienen.
Dieser Glaubenstag hatte zwei Besonderheiten: Zum einen wurde unser Lehrer Moor Jovanovski offiziell verabschiedet, zum anderen wurde Reimer Dietze für seine 25 Jahre als vollzeitlicher Lehrer auf Beröa geehrt. Den beiden sind wir unendlich dankbar für ihren Dienst, ihre Investition und ihre Treue!

Danach grillten wir Studenten, Lehrer und Mitarbeiter zusammen bei herrlichem Wetter und genossen die letzten Gespräche und Gemeinschaft vor den Sommerferien.

Wir wünschen einen gesegneten Sommer!

Missionsreise der Grundstufe 2016

Vom 1.-8.7.16 hatten wir als Grundstufe des Theologischen Seminars BERÖA das Privileg, unsere Missionsreise in Thüringen zu machen und Gottes Wirken dort selber zu erleben.

James Ros, Gemeindegründer und Leiter vom Netzwerk KirchenThür, gestaltete diese Missionsreise und ermöglichte uns einen tiefen Einblick in die Gemeindegründung. Unsere erste Station war Arnstadt, wo James und sein Team die Ilm-Kreis-Kirche gegründet haben. Arnstadt, die größte Stadt Thüringens, hatte vor James keine Freikirche. 70% der Bevölkerung ist konfessionslos.

Wir verteilten Obstbecher um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zum Gottesdienst „Sonntag mit Freunden“ einzuladen. Zwei Studenten erzählten, wie Gott ihr Leben verändert hat, und Seminardirektor Johannes Schneider erklärte auf eindrückliche Weise, dass wir gut genug für den Himmel sind – wenn wir das Liebesangebot von Gott annehmen.

Nach dem Einsatz in Arnstadt ging es weiter nach Bad Blankenburg, wo B. Gassmann mit seiner Frau eine Gemeinde gründet. Diese Stadt wird von vielen resignierten Einwohnern als „tot“ bezeichnet. Deswegen fokussierten wir uns dort darauf, die Menschen und die Stadt zu segnen, indem wir an unterschiedlichsten Stellen mit Menschen jeden Alters sprachen. Wir gingen ins Altersheim, zu den Jugendlichen im Park und auf dem Fußballplatz, zu Bauarbeitern auf der Straße und zu entmutigten Ladenbesitzern. Einige Menschen waren sehr offen, viele jedoch reagierten mit Skepsis und Ablehnung, und wollten weder Eis noch Blumenstrauß annehmen. Sie kennen es nicht, dass Menschen ihnen einfach so etwas schenken wollen. Doch durften wir auch erleben, wie Gott sogar jemanden heilte, der unter starken Schmerzen im Wirbelsäulenbereich litt!

Viele Christen behaupten, dass der Boden in Ostdeutschland sehr hart sei, aber für Gott ist nichts unmöglich. Es gibt viele offene Türen, weil die Menschen nach lebendigem Wasser dürsten – nur sind die Arbeiter noch zu wenig. Von tiefstem Herzen können wir sagen, dass die Arbeit in Thüringen extrem wichtig und nötig ist. Wir beten für James, seine Teams und ihre Arbeit und wollen hartnäckig für Erntearbeiter beten.

Glaubenstag Juni 2016 - Pastor Matthias Jordan

Es war wieder ein starker Glaubenstag am 13.6.16! Dieses Mal diente uns Pastor Matthias Jordan aus Kassel. Es war eine intensive Zeit, in welcher der Heilige Geist unsere Herzen nicht nur im Lobpreis, in der Verkündigung und im Gebet berührte, sondern auch mit Eindrücken und prophetischen Worten. An diesem Tag wurden wir ermutigt und vom Heiligen Geist neu erfüllt. Anhand 1. Korinther 2,1-5 erinnerte uns Matthias daran, dass wir geistlich gesehen nichts aus eigener Leistung schaffen können. Stattdessen kommt die Kraft unserer Predigten und unseres Dienstes für den Herrn vom Heiligen Geist. Es ist dennoch wichtig, dass wir unser Bestes für Gott einsetzen, uns dabei aber nur auf Gottes Kraft verlassen. Die „richtige Balance“ ist laut Matthias das alles Entscheidende. Ja, einerseits stimmt es, dass wir ohne den Heiligen Geist nicht in der Lage sind, etwas für Gottes Reich zu bewegen.  Andererseits ist alles möglich dem, der glaubt! Allzu oft fehlt uns der Glaube und wir fragen uns, ob etwas wirklich möglich sei. Stattdessen dürfen wir den Himmel stürmen, denn: „Alles, was ihr im Gebet bittet, glaubt es, im Gebet zu empfangen – und ihr habt es! Denn das, worum wir bitten, wird gemäß unserem Glauben geschehen.“ Matthias lebt, was er predigt. Seine Zeugnisse ermutigten uns, noch fester auf Gott zu vertrauen und mehr von ihm zu empfangen. Wir waren und sind über seinen Dienst bei uns sehr dankbar.

Amy Voss, Grundstufe

Glaubenstag Mai 2016 - Pastor Markus Oppermann

Zwischen Event und Evangelium - So lautete das Thema für den Glaubenstag am 9.5.16. Wir hatten wir das Privileg, Pastor Markus Oppermann vom Gospelhouse in Baden-Baden bei uns auf Beröa willkommen zu heißen. Es war starker Glaubenstag voller Lachen, Gottes Reden und wertvollen Tipps und Wegweisung für den vollzeitlichen Dienst.Vor allem betonte Markus Oppermann die Bedeutung des Sonntags: „Der Sonntag ist ‚spielentscheidend‘ für eine Gemeinde! Deshalb sollten sich unsere Gottesdienste durch Excellence und Fleiß auszeichnen und immer klare Ziele verfolgen.“ Außerdem ist es wichtig, das Evangelium nicht zu verwässern, sondern es kreativ und lebendig zu verpacken, damit es die Menschen anspricht. „Es sollte total modern in der Verpackung und total Old School in den Werten sein.“ Dafür brauchen wir die Bereitschaft, Veränderungen zuzulassen. Markus teilte uns auch wichtige Überlebensstrategien für Leiter mit. Jeder von uns kennt schwierige Tage und muss einen guten Umgang damit erlernen. Vor allem sollten sich Leiter in diesen Phasen an folgende Wahrheiten erinnern: 1.) Schwierigkeiten sind nichts Neues – Gott hat in der Vergangenheit geholfen und wird es weiterhin tun. 2.) Die eigene Kraft ist nicht das Entscheidende: Nur auf Jesus und seine Kraft ist Verlass. 3..) Deshalb sollte man sich von Entmutigung und dem Entmutiger lossagen. 4.) Wissen, dass man durch Leid wachsen wird. Mit diesen Überlebensstrategien ist Markus nach mehr als 20 Jahren immer noch ein glücklicher Pastor, der seinen Dienst liebt und dessen Herz ganz stark für Gottes Reich brennt. Wir konnten viel von ihm lernen, was uns für den jetzigen und zukünftigen Dienst prägt und noch einen Schritt weiter bringt.


Amy Voss, Grundstufe

Glaubenstag April 2016 - Pastor Bill Wilson

Es war ein „100°C Tag“, als Pastor Bill Wilson am 18.4.16 auf Beröa kam. Bill Wilson ist der Gründer und Hauptpastor der Metro World Child. Diese Organisation erreicht jedes Jahr mehr als 150.000 Kinder und deren Familien in sozialschwachen Vierteln. In seinem Dienst hat Bill Wilson unvorstellbare Ungerechtigkeit gesehen und erlebt. An diesem Tag heizte er die Atmosphäre Grad für Grad auf, um den Siedepunkt der Veränderung zu erreichen und die Augen der Schüler für die Welt und ihre Not zu öffnen. Das Bild von kochendem Wasser gebrauchte Pastor Wilson um deutlich zu machen, dass Veränderung immer mit Herausforderungen zu tun hat.
Sein Ziel war es im Rahmen des Glaubenstags, die Studenten in ihrer Denkweise und Hingabe für den Herrn herauszufordern. Sein Hauptthema war: „Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast!“ Laut Bill Wilson muss unsere Hingabe stärker als unsere Emotionen sein! Dann werden wir bereit sein, uns Gott völlig hinzugeben, statt nur ab und zu einen Beitrag für sein Reich zu leisten
Mit seinen 67 Jahren steht Bill Wilson immer noch mitten im Dienst und will noch lange nicht in Rente gehen. Wie er so schön sagt, fängt er jedes Jahr immer mehr Begeisterung und Feuer für seine Berufung und möchte darin bis zum Lebensende arbeiten. Deswegen setzt er sich für Menschen ein und lässt sich vom Herrn gebrauchen, um diese Welt zu verändern.
Es war ein großes Vorrecht für uns auf Beröa, von Bill Wilsons Weisheit und Erfahrungen lernen und profitieren zu dürfen. Er ist ein dynamischer Mann Gottes mit Humor, Mut, Leidenschaft und hingegebener, kompromissloser Liebe für Jesus. Wir wollen uns seine Ermutigung zu Herzen nehmen und das Gewöhnliche verlassen und in das Ungewöhnliche gehen. Dadurch wird die Welt Tag für Tag verändert!

Amy Voss, Grundstufe

Praktikumsbericht 2016 - Philip Brüchner

Mein Praktikum konnte ich in der „3rd Place Church“ in Leipzig zu machen. Dieser Begriff kommt aus der Soziologie: Der 1st Place ist der Ort, an dem ich wohne; der 2nd Place ist der Ort, an dem ich arbeite; und der 3rd Place ist der Ort, an dem ich Leben teile. Diese Kirche hat sich zum Ziel gesetzt, dort zu sein, wo die Menschen sind. Smallgroups, Gespräche, Gemeinschaft, etc. finden natürlich ebenso an 3rd Places statt. Es war unglaublich mit anzusehen, wie diese zwei Jahre junge Gemeindegründung wächst und für Leipzig, den Osten und sogar weit darüber hinaus ein Segen ist. In einer spannenden Wachstumsphase durfte ich Grundsteine legen für die Strukturierung und Organisation der Gemeinde. Außerdem war es sehr interessant, die verschiedenen Prozesse zu beobachten, die sich vor allem in dieser herausfordernden Phase ergeben. Die schönste Aufgabe war es, neue Stühle einzukaufen, da die alten nicht mehr ausgereicht haben.
Ganz praktisch wurde es für mich in den Gottesdiensten, in denen ich verschiedene Aufgaben übernehmen konnte. Sei es predigen, Gottesdienstleitung, im genialen Kindergottesdienst dabei sein, im Welcome-Team mithelfen oder beim auf- und abbauen. Am letzten Wochenende wurde dann die Bühne erweitert und kräftig renoviert. Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die in mich investiert wurde, und für die guten Beziehungen, die entstanden sind. Ich habe angefangen, diese Stadt und diese Gemeinde zu lieben. Es war eine sehr gute Zeit, in der ich Segen sein konnte, aber auch die Gemeinde für mich ein Segen war.

Philip Brüchner, Grundstufe