Pflege deine Seele - Glaubenstag im November 2015

Für den Glaubenstag am 02.11.15 bekam Beröa Besuch aus Nordamerika. Gabi Rienas ist ein "Professional Counselor" (professionelle Beraterin und Seelsorgerin) und ihr Ehemann Werner ist Pastor in Portland, Oregon, U.S.A. Beide kommen ursprünglich aus Kanada und haben deutsche Wurzeln. Gabi war es wichtig, den Rat zu geben, das angefangene Rennen des Glaubens und des Dienstes gut zu beenden und vorher nicht aufzugeben. „Pflege deine Seele! Wenn du verwundet bist und dich nicht um deine Seele kümmerst, wirst du dich um andere Personen nicht kümmern können.“, so Gabi. Sie nannte fünf verschiedene Hindernisse zur Heilung der Seele und wie man diese Hindernisse überwinden kann. Zudem zählten Gabi und Werner Lebensrhythmen auf, in denen man eine Balance finden sollte. Im Dienst braucht man u.a. eine gewisse Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Ruhe, Einsamkeit und Gemeinschaft, Schweigen und Sprechen. In der stillen Zeit erforscht und prüft Gott das Herz und erneuert die Angelegenheiten des Herzens, die noch nicht ausgewogen sind. Als Abschiedsgeschenk bekamen die Studenten kleine, weiße Steine. So wie in Offenbarung 2,17 geschrieben steht, wird jeder, der überwindet, einen weißen Stein bekommen. Diese Steine sollen die Studenten daran erinnern, das ganze Rennen durchzuhalten und auf dem ganzen Weg auf ihre Seele zu achten.

Amy Voss, Grundstufe

Treffen der Generationen in Erzhausen

Am 28.10.15 kamen mehr als zwanzig Besucher vom AWO Pflegeheim in Erzhausen zum Theologischen Seminar Beröa. Anlass dafür war ein Seniorennachmittag, den mehrere Studenten mitgestalteten. Die Besucher freuten sich über frischen Kaffee, eine große Auswahl von leckeren Kuchen, Gespräche, Gemeinschaft und ein Programm von den Studenten. Diese Tradition haben wir schon seit nunmehr zwei Jahren als Theologisches Seminar in Erzhausen.

In einer Andacht von Tedros Wordofa (Student der Oberstufe) ging es um Freude. Teddy erzählte von seiner Freude mit Gott, die unabhängig von anderen Menschen und Situationen ist. „Freude kann uns niemand nehmen, sondern sie ist eine innere Einstellung, für die wir uns entscheiden.“ ermutigte er alle. Es gilt Gründe für Freude zu finden und sich sowohl in guten wie auch in schlechten Situationen daran zu erinnern.

Zum Abschluss gab es eine Zeit des Musizierens. Zuerst trug Amy Voss (Studentin der Grundstufe) ein selbst komponiertes Lied vor. Dann gab es gemeinsames Singen von Volks- und Lobpreisliedern. Im letzten Lied wurde gesungen: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend um am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Mit diesen ermutigenden Worten wurden die Besucher verabschiedet. Es war ein schönes Treffen mit mehreren Generationen und wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Seniorennachmittag.

PR-Team TS BERÖA

Erzhausen betet

Zum zweiten Mal haben sich am 08.10.2015 Christen aus den verschiedenen Kirchen zum gemeinsamen Gebet in und für Erzhausen getroffen. Nach einer etwas längeren Pause wurde diese Gemeinsamkeit wieder ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Dankbar beten", haben sich Christen im Gebet für die Belange des Ortes und auch für die aktuellen Themen von Gesellschaft und Politik stark gemacht. Diese Gebetstreffen, haben schon in den Vorbereitungssitzungen einen besonderen Charakter von Wertschätzung und Herzlichkeit. Ohne Berührungsängste und Vorbehalte, wird offen und konstruktiv miteinander geplant und entschieden. Das erfreuliche dabei ist, dass diese Mentalität dann genauso in den gemeinsamen Gebeten gelebt wird. Ebenso erfreulich ist, dass viele der Beter auch in den Themen der Fürbitten aktiv sind. So betet die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Flüchtlingshilfe für die Hilfesuchenden genauso wie der politisch Engagierte für die Verantwortlichen unseres Landes. Jetzt schon ist das nächste Vorbereitungstreffen terminiert, damit im Februar 2016 das gemeinsame Beten weiter stattfinden kann. Als Theologisches Seminar BERÖA ist es uns eine große Freude auch auf diese Weise ein Teil von Erzhausen sein zu dürfen.

Moor Jovanovski

Glaubenstag Oktober 2015 - Pastor Samuel Peterschmitt

„Im Geist Gottes handeln und wandeln“

Am 05.10.15 predigte Pastor Samuel Peterschmitt beim Glaubenstag auf BERÖA. Er nannte sich selbst „den Franzosen, der schlecht Deutsch spricht.“ Allerdings beherrscht er die Sprache gut genug, sodass die ganze Bibelschule sich vor lauter Lachen über seine Witze nicht mehr einkriegen konnte. Seine Predigten waren nicht nur lustig, sondern auch tiefgehend, inspiriert und inspirierend.

Peterschmitts größtes Anliegen war, dass die Beröaner mit dem Heiligen Geist erfüllt sind. Er verglich Christen mit einer Coca Cola Dose: man kann eine leere Dose sehr schnell kaputt machen, aber eine gefüllte Dose nicht. Das Gleiche gilt für die Diener Gottes: sie werden stark, fest und treu bleiben und dem Druck der Welt standhalten, wenn sie voll des Heiligen Geistes sind.

Peterschmitt erzählte persönliche Zeugnisse und bewegte damit viele Herzen. Wir sind sehr dankbar für seine Offenheit, Ermutigung und Impulse für den Dienst. Er erinnerte uns daran, dass Gottes Wege viel höher als menschliche Wege sind. Gott wirkt nicht immer auf die gleiche Art und Weise. Oft möchte man das Gleiche machen wie andere erfolgreiche Gemeinden. Viel wichtiger ist es aber, dass wir nicht auf andere schauen, sondern das tun, was Gott uns sagt.

Amy Voss, Grundstufe

Coaching für Gemeindegründung

„Wir brauchen Leiter, die bereit sind zu leiden!“ Mit diesem Satz offenbarte Gemeindegründer James Ros den Studenten auf BERÖA sein Herz für die Gemeindegründung an den Orten, wo es noch keine Gemeinden gibt. „Die größte Herausforderung für die Kirche heutzutage sind die Orte, wo es noch (!) keine Kirche gibt. Wir tendieren dazu, irgendwo hinzugehen, wo schon was geht – aber es ist wichtig, da hinzugehen, wo es noch nichts gibt, DAMIT was geht!“, so Ros weiter.

Am 28.09.15 leitete James Ros einen Infoabend auf BERÖA für Studenten, die darüber nachdenken, in die Gemeindegründung zu gehen. Es nahmen ca. 30 Studenten an dem Abend teil. Ab Oktober werden James Ros und Brian Weaver ein sechsmonatiges Mentoring anbieten. Die ersten vier Monate finden Treffen auf BERÖA statt und danach besteht die Möglichkeit, für zwei Monate ein Praktikum in einer Gemeindegründung zu machen.

Ros und Weaver möchten ein Verständnis und ein Gefühl für die Gemeindegründung in den Studenten wecken, unter anderem auch dadurch, indem sie von ihren eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen berichteten. Ihnen ist es wichtig, dass Gemeindegründung in den Herzen und im Denken von Gemeindeleitern verankert ist. Besonders in der Praktikumsphase werden Ros und Weaver den Studenten zur Verfügung stehen und ihnen praktische Tipps geben. Zum Abschluss der Mentoring-Gruppe wird das Gelernte und Erlebte reflektiert.

Vielleicht werden die Studenten auch eine eigene Leidenschaft und Berufung für Gemeindegründung entdecken, sodass sie bereit sind, sich dafür einzusetzen. Aber umso mehr geht es Ros um Folgendes bei dieser Mentoring-Gruppe: "Wir wollen euch vorbereiten für das, was Gott mit euch vorhat." BERÖA – LIVE THE MISSION!

Amy Voss, Grundstufe 2015

Glaubenstag September 2015 - Dr. Stefan Sos

"Erwarte nicht den Beifall anderer Menschen!", so Dr. Stefan Sos am Glaubenstag im September und spricht weiter in die Herzen: "Egal ob du ein hingegebener Diener Jesu bist, ein erfolgreicher Pastor oder ein bekannter Missionar, in jederlei Hinsicht darf es dir um die Anerkennung bei Gott und nicht bei Menschen gehen." Anhand der inneren Sehnsucht von Lea und ihrer Motivation bezüglich Nachkommenschaft (Gen. 29,31-35) machte Dr. Sos deutlich, dass es uns immer um den Lobpreis und die Ehre Gottes gehen darf.

Auch im Unterricht bereichert uns Dr. Sos in diesem Monat in den Fächern Angelologie, Alttestamentliche Weisheit und Apostolischer Dienst weltweit mit seinem Wissen und seiner Dienstexpertise. Die Studenten haben in ihm einen herausragenden Gesprächs- und Reflektionspartner für ihre Fragen und Gedanken zu den Themen. Wir sind als Seminar sehr dankbar für die jahrelange Verbundenheit zu Dr. Sos und das wertvolle Miteinander.

Markus Hermann/MoorJovanovski