Glaubenstag mit Pastor Ryszard Krzywy

Ungefähr alle vier Wochen findet am Theologischen Seminar Beröa ein sogenannter Glaubenstag statt. An diesem Tag richten wir uns als Schulgemeinschaft in zwei intensiven Gottesdiensteinheiten wieder neu auf Jesus Christus aus und suchen seine Nähe. Diese Woche durften wir einen wirklich einzigartigen Glaubenstag zusammen erleben.

Pastor Ryszard Krzywy aus Polen war unser Sprecher – und schon im Vorfeld war bekannt, dass er neben seiner Tätigkeit als Pastor der Gemeinde auch mit einer kraftvollen und gesegneten prophetischen Begabung dient.
Im ersten Gottesdienst lehrte Ryszard über die Vielseitigkeit der Prophetie und ließ uns an seinen langjährigen Erfahrungen im prophetischen Dienst teilhaben. Übersetzt wurde er dabei von der Beröabsolventin Pastorin Iwona Krawczyk.
Die Erlebnisse, die Ryszard mit uns teilte, waren von einer tiefen geistlichen Dimension geprägt und wir konnten viel aus seinem vielseitigen Dienst lernen.
Mit Spannung erwartete man in der Pause schon den zweiten Gottesdienst, denn hier wollte Ryszard sich ganz bewusst Zeit nehmen und über einzelne Personen prophezeien. Durch Gottes Gnade und Geist geleitet, sprach er gestützt auf biblische Wahrheiten und Geschichten in das Leben vieler Studenten. Es war begeisternd mitzuerleben, wie Gott wirklich gezielt und definiert jedem Einzelnen etwas zu sagen hatte.

Als Schulgemeinschaft sind wir gesegnet worden und ermutigt durch Ryszards Dienst hoffen darauf, ihn im nächsten Jahr wieder zu einem Glaubenstag begrüßen zu dürfen.

Felix Ronsdorf

Glaubenstag mit Andreas Sommer

Es waren ermutigende Zeugnisse, die wir am letzten Glaubenstag aus dem Zwischenpraktikum zu hören bekamen. Studenten aller Jahrgänge berichteten, wie Gott sie gesegnet hat, wie er sie herausforderte und durch die Zeit im Praktikum wachsen ließ.
Andreas Sommer, Pastor der FC Bremen, begleitete uns an diesem Tag als Referent und teilte zwei wertvolle Gedanken mit uns. Zum einen machte er uns klar, dass Gott gerade in der Praxis, unabhängig von der Situation oder der Größe der Herausforderung immer an unserer Seite steht. Ob er uns wie Petrus aus den Fluten des Sturms rettet, oder ob er uns, wie im Psalm 23, den Tisch im Angesicht unserer Feinde deckt - bildlich gesehen ist er immer nur eine Armlänge entfernt.
Zum anderen rief er uns in Erinnerung, dass wir in unserem Dienst bei all unserer Erfahrung, all unserer Tradition und Exzellenz immer wieder überprüfen sollen, ob eben diese Dinge nicht ein Anstoß zur Selbstgerechtigkeit sein könnten.
In der letzten Session gab uns Andreas etwas wirklich Wichtiges mit auf den Weg – Quellen einer langen Leiterschaft.
Gerade in Bezug auf die Tatsache, dass unser Dienst eher einem Marathon als einem Sprint gleichen wird, waren seine Ratschläge wirklich wertvoll. Abschließend stellte er sich dann sehr ehrlich den verschiedensten Fragen aus dem Publikum, und auch hier gab es vieles von ihm zu lernen.
Andreas, wir sind dir dankbar, dass du mit uns dein Herz und deine Erfahrungen geteilt hast und wir hoffen dich bald wieder begrüßen zu dürfen.

Felix Ronsdorf

Seelsorge: Intensiver Schulungstag mit Dr. Martin Grabe

Zum dritten Mal dürfen wir in Dankbarkeit auf einen überaus erfolgreichen Seminartag zum Thema Seelsorge zurückblicken. Durchgeführt wurde er vom Arbeitskreis Seelsorge im BFP und dem Theolog. Seminar Beröa . Wieder waren zahlreiche Gäste anwesend. Als Referenten konnten wir
 Dr. Martin Grabe gewinnen. Er arbeitet als Psychiater und Psychotherapeut und ist  Chefarzt  der Psychotherapeutischen Abteilung an der Klinik Hohe Mark in Oberursel. Das Thema des Seelsorgetages lautete: Die Kunst zu vergeben. Befreiender Umgang mit Verletzungen.
Dr. Grabe ist täglich mit den krankmachenden Folgen nicht praktizierter Vergebung konfrontiert. Aus  seinem großen Wissens- und Erfahrungsschatz berichtete er über das Thema Vergebung und den befreienden Umgang mit Verletzungen. Er leitete seinen  Vortrag  direkt und interaktiv ein.
 Dr. Martin Grabe zeigte anhand einiger Beispiele des alltäglichen Lebens die Hintergründe von seelischen Verletzungen. Er  benannte ganz praktische Schritte, wie es gelingen kann, mit Verletzungen umzugehen, sie loszulassen und aus dem Kreislauf der negativen Gedanken auszubrechen. Er legte ein differenziertes Verständnis von Vergebung vor, das nicht nur theologische, sondern vor allem psychologische Aspekte berücksichtigte. Wie Vergebung geschieht, wurde anhand der "drei Wege der Vergebung" deutlich. Im Einzelnen ging es um das Verstehen, d.h. das kränkende Verhalten eines Menschen im Zusammenhang mit seiner Lebenssituation wahrzunehmen. Wer den zweiten Weg beschreitet, stellt das erlittene Unrecht in Beziehung zu der vergleichbaren Schädigung, die er anderen zugefügt hat. Der dritte Weg zeigte, wie ein Ausgleich des erlittenen Unrechts durch Wiedergutmachung und Delegation möglich wird. Durch seine biblischen Bezüge zeigte Dr. Martin Grabe auf, dass wir Menschen bei Gott unsere Schuld zugeben dürfen und trotzdem in Freiheit leben können. Mit seinen Vorträgen forderte er seine Zuhörer heraus, Vergebung gegenüber Mitmenschen in allen Lebensbereichen zu üben - ob in der Ehe und Familie, am Arbeitsplatz gegenüber dem Chef oder den Arbeitskollegen – und darin Befreiung zu erleben.

Wir freuen uns auf den nächsten Seminartag am 21.04.2018. Das Thema lautet: „Umgang mit schwierigen Menschen“, Grenzen erfahren u. Grenzen setzen. Referent ist  Johannes Stockmayer. Gäste sind wieder herzlich willkommen. Weitere Info: seelsorge.bfp.de

Glaubenstag mit Freimut Haverkamp

Zum ersten Glaubenstag in diesem Jahr durften wir Pastor Freimut Haverkamp auf BERÖA begrüßen. Er ist leitender Pastor der Hillsong Church Germany und ein wirklich motivierender Prediger, von dem wir als Schulgemeinschaft eine Menge lernen durften.

Freimut leitete seine Predigt über das Thema „Identität“ mit einem Bibelabschnitt aus dem ersten Korintherbrief ein. In Kapitel 4,4 heißt es: „Entscheidend ist das Urteil, das der Herr über mich spricht!“.
Wir durften verstehen, dass wir unsere Identität weder im Erfolg oder Misserfolg unseres Dienstes, noch in der Meinung anderer suchen sollten, sondern einzig und allein in der Tatsache, ein Diener und ein Kind Gottes sein zu dürfen.
Immer wieder betonte Freimut, dass man auch im vollzeitlichen Dienst in der Gemeindearbeit nicht vor Oberflächlichkeit und vor dem Vergleichen mit anderen gefeit ist. Deswegen ermutigte er uns, nicht dauernd über Selbstoptimierung und das eigene Können und Schaffen nachzudenken, sondern viel mehr Zeit dahingehend zu investieren, sich über die Menschen Gedanken zu machen, die man erreichen möchte.

Im zweiten Teil des Gottesdienstes ging es um falsche und richtige Vorstellungen von Leiterschaft. Freimut konnte uns hier viele hilfreiche Tipps mitgeben, die er durch seine Erfahrungen im Dienst gelernt hat.
Abschließend gab es noch die Möglichkeit ganz praktische Fragen an ihn zu stellen, und auch konnten wir noch vieles dazulernen.
Wir bedanken uns herzlich für deinen Dienst Freimut, und hoffen dich bald wieder auf BERÖA begrüßen zu dürfen.

Felix Ronsdorf

Ausbildung im Praktikum

Als Ausbildungsstätte des BFP ist es uns ein großes Herzensanliegen, berufene Menschen bestmöglich und ganzheitlich für den Dienst zu zurüsten. Die Verbindung von theologischem Studium und praktischem Dienst ist für uns dabei von enormer Bedeutung.
Während der Studiensemester ist der Studierende als Begleitpraktikant in einer lokalen Ortsgemeinde fest eingebunden. Während der Semesterpausen finden ergänzende Zwischenpraktika in Ortsgemeinden, Gemeindegründungen oder auf dem Missionsfeld außerhalb Deutschlands statt.
Dadurch soll einerseits charakterliche Prägung, als auch gabenspezifische Förderung geschehen. Diese Vision steht uns als Schule des Bundes vor Augen. Danke an alle im BFP, die uns aktiv in dieser Vision unterstützen. Unser Bemühen im Herrn ist auch hier nicht vergebens (1.Kor.15,58).

Marcel Locher

 

Kristina Kuczewski, GST, Netzwerk-Gemeinde Erfurt
Meine Aufgabenbereiche reichen von Jugend- und Kinderdienst über Lobpreis hin zu den alltäglichen Aufgaben eines Gemeindegründers. Mir gefällt es, dass ich mit meinen Leitern dauerhaft im Gespräch bin und dadurch Feedback über meine Leistungen erhalte.
Warum ich jedes Wochenende soweit fahre? Weil ich ein Herz für die Menschen habe, die Jesus noch nicht kennen und diese Liebe treibt mich an, alles zu geben, was ich kann.

Son Pham, SST, Ecclesia München
Seit ich Teil meiner Begleitgemeinde bin, durfte ich unglaublich viel lernen und mich als geistlicher Verantwortungsträger entwickeln. Hier liegt es den Leitern auf dem Herzen, junge Menschen freizusetzen und in ihren Begabungen zu fördern. Wir sind eine visionäre Gemeinde, die alles daransetzt, Menschen zu lieben und als Gemeinschaft ihr von Gott gegebenes Potenzial zur Entfaltung zu bringen, um München zu verändern. Davon bin ich begeistert und freue mich auf die Zukunft.

Jermaine Evans, OST, Christus Zentrum Koblenz
Als ich mein Begleitpraktikum begonnen habe, wurde ich von der Gemeindeleitung freundlich aufgenommen. Mir wurde viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht, und so darf ich mich in vielen Bereichen ausprobieren. Ich darf Jugend- und Abendgottesdienste sowie auch das Gebetsteam vor den Gottesdiensten leiten. Bei Fragen kann ich auf Förderung durch meinen Pastor zählen. Bei meiner Arbeit liegt mir vor allem die junge Generation stark am Herzen.

Glaubenstag mit Gerhard Kirschenmann

Folge mir nach!
So lautete das Thema des Glaubenstages hier auf BERÖA diesen November.
Pastor Gerhard Kirschenmann aus Reutlingen war dieses Mal unser Prediger und hat mit uns diese Worte, die Jesus in Johannes 21 an Petrus richtet, neu beleuchtet.
Vor allem durch seine langjährige Arbeit und Erfahrung als Pastor konnte er uns die Wichtigkeit und Vielschichtigkeit dieser Aufforderung neu bewusstmachen.
Folge mir nach! – so spricht Jesus zu einem Jünger, der ihn eigentlich verraten und damit schwer enttäuscht hatte. Doch Fehler wie dieser halten Gott auch in unserem Leben nicht davon ab weiterhin sein Ziel mit uns zu verfolgen.
Gerhard betonte im ersten Gottesdienst nicht nur, was Nachfolge bedeutet, sondern auch, wem die Nachfolge gelten soll. Nicht uns selbst oder einem Dienst, sondern allein Jesus Christus.
Im zweiten Gottesdienst wurde dann auch noch ein anderer Aspekt betont.
In Vers 22 fordert Jesus Petrus nochmals auf: Folge du mir nach!
Hier spricht er ihn ganz bewusst persönlich an und macht klar: Es geht nicht um Konkurrenzdenken oder Vergleiche in der Nachfolge. Es geht Jesus darum, dass wir unseren Blick auf ihm und dem Weg behalten, den er für uns bereitet hat.

Die Gottesdienste waren in vielerlei Hinsicht ein echter Segen, und wir sind begeistert, wie Gott uns immer wieder neu motiviert, aufbaut und herausfordert. Wir bedanken uns recht herzlich bei Gerhard und wünschen uns, dass seine Worte in unserem Dienst gute Früchte zu Tage fördern werden.

 

Felix Ronsdorf