Glaubenstag mit Stefan Sos

Wir hatten an 05.09.2016 wieder einen Glaubenstag mit Dr. Stefan Šoš. Diese Glaubenstage, welche aus einem Gottesdienst am Morgen und einem weiteren am Nachmittag bestehen, sind immer wieder ein Höhepunkt im Schulalltag. Wir als Studenten freuen uns jedes Mal, wenn Stefan Šoš ins Theologische Seminar Beröa kommt und einerseits als Gastdozent unterrichtet, aber auch an Glaubenstagen predigt und dient. Dies macht Stefan Šoš nun seit 25 Jahren und hat so schon viele Jahrgänge von Pastoren geprägt. Auch mehrere unserer Dozenten haben schon bei ihm den Unterricht besucht.

An diesem Glaubenstag ging es um Berufung. Stefan Šoš sprach viele ganz praktische Dinge an und erzählte zur Veranschaulichung und Ermutigung spannende Beispiele aus seinem Leben. Einer der zentralen Gedanken war, in allem christuszentriert zu sein, nicht auf eigene Fähigkeiten und Begabungen zu schauen, sondern in allem, was wir tun, mit dem Wirken Gottes zu rechnen. Wir dürfen und müssen für einen vollmächtigen Dienst auf Gottes Möglichkeiten schauen, so werden wir auch erleben, wie Gott übernatürlich wirkt. Ein weiterer Schwerpunkt war, dass wir uns darauf besinnen sollen, was Gott schon alles in unseren Leben getan hat. Gerade wenn wir in Situationen stehen, die uns überfordern, ist es wichtig zurückzublicken und zu erkennen, wie mächtig Gott schon gewirkt hat. Wir wurden dazu aufgefordert, unsere Erlebnisse mit Gott aufzuschreiben und so festzuhalten, damit wir die Größe Gottes immer im Blick behalten.

Zum Ende hin gab es noch einen Segnungsteil, und wir hatten die Möglichkeit, Gebet zu empfangen. Viele haben sich nach einer Segnung von Gott ausgestreckt und haben das Gebet gerne in Anspruch genommen. Wir haben an diesem Glaubenstag Gottes Reden vernommen, durften erleben, wie Berufungen gestärkt wurden, und haben dankbar Gottes Segen und Kraft empfangen.

Manuel Inninger

Semestereröffnungs- und Aussendungsgottesdienst

Der 17.08.2016 war ein Tag der neuen Anfänge auf Beröa. Zum einen wurde die neue Grundstufe eingesegnet und zum anderen wurde die ehemalige Studienstufe ausgesandt. Diese besteht aus 14 jungen, dynamischen Männern des Glaubens, die das Studium erfolgreich abgeschlossen haben und jetzt als Antwort des Himmels mit der guten Botschaft in die Welt hinausgehen. Die neue Grundstufe vervollständigt die jetzige Beröa-Familie mit 23 motivierten Studenten.

In beiden Predigten des Tages wurden wir herausgefordert, Gott mit einem demütigen Herzen zu dienen. Josua Barron, der Klassensprecher der Absolventen, bedankte sich für die prägende, unvergessliche Studienzeit auf Beröa. Besonders die neue Grundstufe ermutigte er, kühn zu sein und Neues auszuprobieren. Außerdem erinnerte er sie daran, dass es ihre Verantwortung sei, für ihr Feuer zu kämpfen, damit in der Zeit auf Beröa das Feuer für den Herrn und seinen Dienst entfacht wird!

An diesem Tag durften wir bei herrlichem Wetter die vielen neuen Anfänge feiern. So wie Gott Menschen beruft, auf Beröa zu studieren, beruft er sie auch danach in den vollzeitigen Dienst. Es ist spannend, diesen Weg mit dem Herrn zu gehen und dabei sagen zu dürfen: Ich bin BERÖAner!

Amy Voss

Verabschiedung Pastor Moor Jovanoski

5 Jahre war Moor Jovanovski Lehrer auf Beröa. Heute wurde er im Rahmen während eines Gottesdienstes verabschiedet. Die gemeinsame Zeit mit ihm im Fachbereich der Praktischen Theologie war geprägt von gegenseitiger Offenheit und Wertschätzung.

Uns beiden war es wichtig, für den Dienst förderliche und hilfreiche Methoden und Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Spannend und herausfordernd war dies vor allem in Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und in der Gestaltung der Reflektionstage. Sein Unterricht in Homiletik und Verwaltungskunde zeichnete sich durch fachlich hohe Kompetenz aus. Es war eine gute, kreative und schöne Zeit. Danke Moor.

Moor arbeitet seit 01.07.2016 als Pastor im Christlichen Zentrum Wiesbaden. Moor, wir wünschen Dir und Deiner Familie von Herzen Gottes Segen für Eure neuen Aufgaben.

Dietmar Schwabe
Fachbereichsleiter Praktische Theologie

Ehrung Reimer Dietze

Reimer Dietze feiert 25-jähriges Dienstjubiläum am TSB Erzhausen

Er ist BERÖAner, Pastor, Lehrer, Historiker, Alttestamentler, LKW-Liebhaber, Clogsträger, Denker und auch Querdenker, Ehemann, Vater, Opa und inzwischen auch der dienstälteste Dozent am Theologischen Seminar in Erzhausen. Reimer Dietze studierte Geschichte, Klassische Altertumskunde und Biblische Archäologie in Kiel. Weniger bekannt dürfte sein, dass er sich auch mit ägyptischen Hieroglyphen befasste (was seine für viele BERÖAner kaum lesbare Handschrift erklären mag) und sich, wenn es sein muss, auf Plattdüütsch, Französisch und Russisch verständigen kann, was ihm in seiner Zeit als „Bibelschmuggler“ in die Sowjetunion zu Gute kam. Gegen Ende seines Studiums folgte er dem Ruf Gottes nach Erzhausen, wofür er sogar seine fast fertige Dissertation abbrach. Theologisch versiert und mit hoher Fachkenntnis unterrichtete er quer durch alle theologischen Disziplinen. Seit vielen Jahren verantwortet er als Fachbereichsleiter die Historische Theologie und das Alte Testament. In diesem Jahr kann er auf 25 Jahre hauptamtlicher Tätigkeit zurückblicken, dazu kommen noch etliche weitere Jahre davor als Teilzeit- und als Gastdozent.

Im Namen aller BERÖAner wollen wir von ganzem Herzen Danke sagen und wünschen Gottes Segen und „na, denn man tau“ für das nächste Jahrzehnt!

Johannes Schneider
Rudolf Fichtner

Glaubenstag Juli 2016 - Pastor Cyrille Tchamda

Am 14.7.16 feierten wir den erfolgreichen Abschluss des Studienjahres 2015-16 mit einem starken Glaubenstag auf Beröa. Zu Gast hatten wir Pastor Cyrille Tchamda. Er ermutigte uns sehr, dem Herrn mit einem demütigen Herzen zu dienen.
Dieser Glaubenstag hatte zwei Besonderheiten: Zum einen wurde unser Lehrer Moor Jovanovski offiziell verabschiedet, zum anderen wurde Reimer Dietze für seine 25 Jahre als vollzeitlicher Lehrer auf Beröa geehrt. Den beiden sind wir unendlich dankbar für ihren Dienst, ihre Investition und ihre Treue!

Danach grillten wir Studenten, Lehrer und Mitarbeiter zusammen bei herrlichem Wetter und genossen die letzten Gespräche und Gemeinschaft vor den Sommerferien.

Wir wünschen einen gesegneten Sommer!

Missionsreise der Grundstufe 2016

Vom 1.-8.7.16 hatten wir als Grundstufe des Theologischen Seminars BERÖA das Privileg, unsere Missionsreise in Thüringen zu machen und Gottes Wirken dort selber zu erleben.

James Ros, Gemeindegründer und Leiter vom Netzwerk KirchenThür, gestaltete diese Missionsreise und ermöglichte uns einen tiefen Einblick in die Gemeindegründung. Unsere erste Station war Arnstadt, wo James und sein Team die Ilm-Kreis-Kirche gegründet haben. Arnstadt, die größte Stadt Thüringens, hatte vor James keine Freikirche. 70% der Bevölkerung ist konfessionslos.

Wir verteilten Obstbecher um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zum Gottesdienst „Sonntag mit Freunden“ einzuladen. Zwei Studenten erzählten, wie Gott ihr Leben verändert hat, und Seminardirektor Johannes Schneider erklärte auf eindrückliche Weise, dass wir gut genug für den Himmel sind – wenn wir das Liebesangebot von Gott annehmen.

Nach dem Einsatz in Arnstadt ging es weiter nach Bad Blankenburg, wo B. Gassmann mit seiner Frau eine Gemeinde gründet. Diese Stadt wird von vielen resignierten Einwohnern als „tot“ bezeichnet. Deswegen fokussierten wir uns dort darauf, die Menschen und die Stadt zu segnen, indem wir an unterschiedlichsten Stellen mit Menschen jeden Alters sprachen. Wir gingen ins Altersheim, zu den Jugendlichen im Park und auf dem Fußballplatz, zu Bauarbeitern auf der Straße und zu entmutigten Ladenbesitzern. Einige Menschen waren sehr offen, viele jedoch reagierten mit Skepsis und Ablehnung, und wollten weder Eis noch Blumenstrauß annehmen. Sie kennen es nicht, dass Menschen ihnen einfach so etwas schenken wollen. Doch durften wir auch erleben, wie Gott sogar jemanden heilte, der unter starken Schmerzen im Wirbelsäulenbereich litt!

Viele Christen behaupten, dass der Boden in Ostdeutschland sehr hart sei, aber für Gott ist nichts unmöglich. Es gibt viele offene Türen, weil die Menschen nach lebendigem Wasser dürsten – nur sind die Arbeiter noch zu wenig. Von tiefstem Herzen können wir sagen, dass die Arbeit in Thüringen extrem wichtig und nötig ist. Wir beten für James, seine Teams und ihre Arbeit und wollen hartnäckig für Erntearbeiter beten.