Glaubenstag Juni 2016 - Pastor Matthias Jordan

Es war wieder ein starker Glaubenstag am 13.6.16! Dieses Mal diente uns Pastor Matthias Jordan aus Kassel. Es war eine intensive Zeit, in welcher der Heilige Geist unsere Herzen nicht nur im Lobpreis, in der Verkündigung und im Gebet berührte, sondern auch mit Eindrücken und prophetischen Worten. An diesem Tag wurden wir ermutigt und vom Heiligen Geist neu erfüllt. Anhand 1. Korinther 2,1-5 erinnerte uns Matthias daran, dass wir geistlich gesehen nichts aus eigener Leistung schaffen können. Stattdessen kommt die Kraft unserer Predigten und unseres Dienstes für den Herrn vom Heiligen Geist. Es ist dennoch wichtig, dass wir unser Bestes für Gott einsetzen, uns dabei aber nur auf Gottes Kraft verlassen. Die „richtige Balance“ ist laut Matthias das alles Entscheidende. Ja, einerseits stimmt es, dass wir ohne den Heiligen Geist nicht in der Lage sind, etwas für Gottes Reich zu bewegen.  Andererseits ist alles möglich dem, der glaubt! Allzu oft fehlt uns der Glaube und wir fragen uns, ob etwas wirklich möglich sei. Stattdessen dürfen wir den Himmel stürmen, denn: „Alles, was ihr im Gebet bittet, glaubt es, im Gebet zu empfangen – und ihr habt es! Denn das, worum wir bitten, wird gemäß unserem Glauben geschehen.“ Matthias lebt, was er predigt. Seine Zeugnisse ermutigten uns, noch fester auf Gott zu vertrauen und mehr von ihm zu empfangen. Wir waren und sind über seinen Dienst bei uns sehr dankbar.

Amy Voss, Grundstufe

Glaubenstag Mai 2016 - Pastor Markus Oppermann

Zwischen Event und Evangelium - So lautete das Thema für den Glaubenstag am 9.5.16. Wir hatten wir das Privileg, Pastor Markus Oppermann vom Gospelhouse in Baden-Baden bei uns auf Beröa willkommen zu heißen. Es war starker Glaubenstag voller Lachen, Gottes Reden und wertvollen Tipps und Wegweisung für den vollzeitlichen Dienst.Vor allem betonte Markus Oppermann die Bedeutung des Sonntags: „Der Sonntag ist ‚spielentscheidend‘ für eine Gemeinde! Deshalb sollten sich unsere Gottesdienste durch Excellence und Fleiß auszeichnen und immer klare Ziele verfolgen.“ Außerdem ist es wichtig, das Evangelium nicht zu verwässern, sondern es kreativ und lebendig zu verpacken, damit es die Menschen anspricht. „Es sollte total modern in der Verpackung und total Old School in den Werten sein.“ Dafür brauchen wir die Bereitschaft, Veränderungen zuzulassen. Markus teilte uns auch wichtige Überlebensstrategien für Leiter mit. Jeder von uns kennt schwierige Tage und muss einen guten Umgang damit erlernen. Vor allem sollten sich Leiter in diesen Phasen an folgende Wahrheiten erinnern: 1.) Schwierigkeiten sind nichts Neues – Gott hat in der Vergangenheit geholfen und wird es weiterhin tun. 2.) Die eigene Kraft ist nicht das Entscheidende: Nur auf Jesus und seine Kraft ist Verlass. 3..) Deshalb sollte man sich von Entmutigung und dem Entmutiger lossagen. 4.) Wissen, dass man durch Leid wachsen wird. Mit diesen Überlebensstrategien ist Markus nach mehr als 20 Jahren immer noch ein glücklicher Pastor, der seinen Dienst liebt und dessen Herz ganz stark für Gottes Reich brennt. Wir konnten viel von ihm lernen, was uns für den jetzigen und zukünftigen Dienst prägt und noch einen Schritt weiter bringt.


Amy Voss, Grundstufe

Glaubenstag April 2016 - Pastor Bill Wilson

Es war ein „100°C Tag“, als Pastor Bill Wilson am 18.4.16 auf Beröa kam. Bill Wilson ist der Gründer und Hauptpastor der Metro World Child. Diese Organisation erreicht jedes Jahr mehr als 150.000 Kinder und deren Familien in sozialschwachen Vierteln. In seinem Dienst hat Bill Wilson unvorstellbare Ungerechtigkeit gesehen und erlebt. An diesem Tag heizte er die Atmosphäre Grad für Grad auf, um den Siedepunkt der Veränderung zu erreichen und die Augen der Schüler für die Welt und ihre Not zu öffnen. Das Bild von kochendem Wasser gebrauchte Pastor Wilson um deutlich zu machen, dass Veränderung immer mit Herausforderungen zu tun hat.
Sein Ziel war es im Rahmen des Glaubenstags, die Studenten in ihrer Denkweise und Hingabe für den Herrn herauszufordern. Sein Hauptthema war: „Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast!“ Laut Bill Wilson muss unsere Hingabe stärker als unsere Emotionen sein! Dann werden wir bereit sein, uns Gott völlig hinzugeben, statt nur ab und zu einen Beitrag für sein Reich zu leisten
Mit seinen 67 Jahren steht Bill Wilson immer noch mitten im Dienst und will noch lange nicht in Rente gehen. Wie er so schön sagt, fängt er jedes Jahr immer mehr Begeisterung und Feuer für seine Berufung und möchte darin bis zum Lebensende arbeiten. Deswegen setzt er sich für Menschen ein und lässt sich vom Herrn gebrauchen, um diese Welt zu verändern.
Es war ein großes Vorrecht für uns auf Beröa, von Bill Wilsons Weisheit und Erfahrungen lernen und profitieren zu dürfen. Er ist ein dynamischer Mann Gottes mit Humor, Mut, Leidenschaft und hingegebener, kompromissloser Liebe für Jesus. Wir wollen uns seine Ermutigung zu Herzen nehmen und das Gewöhnliche verlassen und in das Ungewöhnliche gehen. Dadurch wird die Welt Tag für Tag verändert!

Amy Voss, Grundstufe

Praktikumsbericht 2016 - Philip Brüchner

Mein Praktikum konnte ich in der „3rd Place Church“ in Leipzig zu machen. Dieser Begriff kommt aus der Soziologie: Der 1st Place ist der Ort, an dem ich wohne; der 2nd Place ist der Ort, an dem ich arbeite; und der 3rd Place ist der Ort, an dem ich Leben teile. Diese Kirche hat sich zum Ziel gesetzt, dort zu sein, wo die Menschen sind. Smallgroups, Gespräche, Gemeinschaft, etc. finden natürlich ebenso an 3rd Places statt. Es war unglaublich mit anzusehen, wie diese zwei Jahre junge Gemeindegründung wächst und für Leipzig, den Osten und sogar weit darüber hinaus ein Segen ist. In einer spannenden Wachstumsphase durfte ich Grundsteine legen für die Strukturierung und Organisation der Gemeinde. Außerdem war es sehr interessant, die verschiedenen Prozesse zu beobachten, die sich vor allem in dieser herausfordernden Phase ergeben. Die schönste Aufgabe war es, neue Stühle einzukaufen, da die alten nicht mehr ausgereicht haben.
Ganz praktisch wurde es für mich in den Gottesdiensten, in denen ich verschiedene Aufgaben übernehmen konnte. Sei es predigen, Gottesdienstleitung, im genialen Kindergottesdienst dabei sein, im Welcome-Team mithelfen oder beim auf- und abbauen. Am letzten Wochenende wurde dann die Bühne erweitert und kräftig renoviert. Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die in mich investiert wurde, und für die guten Beziehungen, die entstanden sind. Ich habe angefangen, diese Stadt und diese Gemeinde zu lieben. Es war eine sehr gute Zeit, in der ich Segen sein konnte, aber auch die Gemeinde für mich ein Segen war.

Philip Brüchner, Grundstufe

Praktikumsbericht 2016 - Sebastian Buss

Mein Zwischenpraktikum konnte ich in diesem Jahr  in der Kings Community Church in Aberdeen, Schottland machen. Diese Kirche durfte über die letzten Jahre ein kontinuierliches natürliches Gemeindewachstum von 12 % jährlich erleben. Nach nur wenigen Wochen konnte ich mir ein gutes Bild von der Gemeinde machen und ich kann sehr gut nachvollziehen, warum diese Gemeinde so schnell über die Jahre gewachsen ist. Die Gemeinde ist am Puls der Zeit und der einzelne Mensch zählt und steht im Mittelpunkt.

Neben Bereichen wie Media und Jugendarbeit durfte ich bei dem wöchentlich stattfindenden „Toastie-Club“ mitarbeiten. Kings arbeitet mit einer christlichen Organisation Namens „Bethany Christian Trust“ zusammen, bei der jeden Mittwoch Obdachlose die Möglichkeit haben, ein Sandwich, eine warme Suppe, gute Gespräche und die neusten Jobangebote zu bekommen. Hier wird Nächstenliebe und das Evangelium ganz praktisch. Jede Woche werden Bibelstudies und andere Aktivitäten angeboten, an denen die Obdachlosen teilnehmen können. Ich denke, dass dies ist nur ein Grund ist, durch den diese Gemeinde innerhalb von 20 Jahren von 6 Gottesdienstbesuchern auf über 1000 Besucher pro Sonntag angewachsen ist.

Diese Gemeinde hat mich sehr motiviert, mich noch mehr in einzelne Menschen zu investieren und die Gemeinde Gottes als großes Ganzes zu sehen. Wir können jegliche erdenkliche Chance nutzen, um Menschen das Evangelium nahe zu bringen.

Sebastian Buss, Grundstufe TSB

Glaubenstag Januar 2016 - Pastor Gerhard Bially

Es passiert nicht oft, dass Beröa einen Gast willkommen heißt, der zur charismatischen Erneuerung so viel beigetragen hat und es immer noch tut. Der 18.01.16 war der besondere Tag, an dem Gerhard Bially einen Seminar- und Glaubenstag für alle Studenten auf Beröa hielt.
Bially, der Gründer und Herausgeber der Zeitschrift Charisma ist, konnte den Studenten viel von der charismatischen Bewegung in der Vergangenheit bis zur heutigen Zeit erzählen. Durch seine lebendigen Zeugnisse spürten die Studenten seine Leidenschaft für charismatischen Aufbruch und Gottes Wirken damals wie auch heute. Er erinnerte alle an Folgendes: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in so einer Zeit leben dürfen, von der viele nur geträumt haben!“ Mit diesen Worten leitete er eine Anbetungs- und Gebetszeit ein, um Gott besonders für sein Wirken in den letzten Jahrzehnten zu danken. Wir wollen sein heutiges Wirken nicht einfach so zur Kenntnis nehmen und unverändert weiterleben. Stattdessen wollen wir mit entfachtem Feuer und dem Heiligen Geist in unseren Herzen voran gehen, damit die Welt verändert wird!

Amy Voss, Grundstufe