Glaubenstag April 2016 - Pastor Bill Wilson

Es war ein „100°C Tag“, als Pastor Bill Wilson am 18.4.16 auf Beröa kam. Bill Wilson ist der Gründer und Hauptpastor der Metro World Child. Diese Organisation erreicht jedes Jahr mehr als 150.000 Kinder und deren Familien in sozialschwachen Vierteln. In seinem Dienst hat Bill Wilson unvorstellbare Ungerechtigkeit gesehen und erlebt. An diesem Tag heizte er die Atmosphäre Grad für Grad auf, um den Siedepunkt der Veränderung zu erreichen und die Augen der Schüler für die Welt und ihre Not zu öffnen. Das Bild von kochendem Wasser gebrauchte Pastor Wilson um deutlich zu machen, dass Veränderung immer mit Herausforderungen zu tun hat.
Sein Ziel war es im Rahmen des Glaubenstags, die Studenten in ihrer Denkweise und Hingabe für den Herrn herauszufordern. Sein Hauptthema war: „Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast!“ Laut Bill Wilson muss unsere Hingabe stärker als unsere Emotionen sein! Dann werden wir bereit sein, uns Gott völlig hinzugeben, statt nur ab und zu einen Beitrag für sein Reich zu leisten
Mit seinen 67 Jahren steht Bill Wilson immer noch mitten im Dienst und will noch lange nicht in Rente gehen. Wie er so schön sagt, fängt er jedes Jahr immer mehr Begeisterung und Feuer für seine Berufung und möchte darin bis zum Lebensende arbeiten. Deswegen setzt er sich für Menschen ein und lässt sich vom Herrn gebrauchen, um diese Welt zu verändern.
Es war ein großes Vorrecht für uns auf Beröa, von Bill Wilsons Weisheit und Erfahrungen lernen und profitieren zu dürfen. Er ist ein dynamischer Mann Gottes mit Humor, Mut, Leidenschaft und hingegebener, kompromissloser Liebe für Jesus. Wir wollen uns seine Ermutigung zu Herzen nehmen und das Gewöhnliche verlassen und in das Ungewöhnliche gehen. Dadurch wird die Welt Tag für Tag verändert!

Amy Voss, Grundstufe

Praktikumsbericht 2016 - Philip Brüchner

Mein Praktikum konnte ich in der „3rd Place Church“ in Leipzig zu machen. Dieser Begriff kommt aus der Soziologie: Der 1st Place ist der Ort, an dem ich wohne; der 2nd Place ist der Ort, an dem ich arbeite; und der 3rd Place ist der Ort, an dem ich Leben teile. Diese Kirche hat sich zum Ziel gesetzt, dort zu sein, wo die Menschen sind. Smallgroups, Gespräche, Gemeinschaft, etc. finden natürlich ebenso an 3rd Places statt. Es war unglaublich mit anzusehen, wie diese zwei Jahre junge Gemeindegründung wächst und für Leipzig, den Osten und sogar weit darüber hinaus ein Segen ist. In einer spannenden Wachstumsphase durfte ich Grundsteine legen für die Strukturierung und Organisation der Gemeinde. Außerdem war es sehr interessant, die verschiedenen Prozesse zu beobachten, die sich vor allem in dieser herausfordernden Phase ergeben. Die schönste Aufgabe war es, neue Stühle einzukaufen, da die alten nicht mehr ausgereicht haben.
Ganz praktisch wurde es für mich in den Gottesdiensten, in denen ich verschiedene Aufgaben übernehmen konnte. Sei es predigen, Gottesdienstleitung, im genialen Kindergottesdienst dabei sein, im Welcome-Team mithelfen oder beim auf- und abbauen. Am letzten Wochenende wurde dann die Bühne erweitert und kräftig renoviert. Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die in mich investiert wurde, und für die guten Beziehungen, die entstanden sind. Ich habe angefangen, diese Stadt und diese Gemeinde zu lieben. Es war eine sehr gute Zeit, in der ich Segen sein konnte, aber auch die Gemeinde für mich ein Segen war.

Philip Brüchner, Grundstufe

Praktikumsbericht 2016 - Sebastian Buss

Mein Zwischenpraktikum konnte ich in diesem Jahr  in der Kings Community Church in Aberdeen, Schottland machen. Diese Kirche durfte über die letzten Jahre ein kontinuierliches natürliches Gemeindewachstum von 12 % jährlich erleben. Nach nur wenigen Wochen konnte ich mir ein gutes Bild von der Gemeinde machen und ich kann sehr gut nachvollziehen, warum diese Gemeinde so schnell über die Jahre gewachsen ist. Die Gemeinde ist am Puls der Zeit und der einzelne Mensch zählt und steht im Mittelpunkt.

Neben Bereichen wie Media und Jugendarbeit durfte ich bei dem wöchentlich stattfindenden „Toastie-Club“ mitarbeiten. Kings arbeitet mit einer christlichen Organisation Namens „Bethany Christian Trust“ zusammen, bei der jeden Mittwoch Obdachlose die Möglichkeit haben, ein Sandwich, eine warme Suppe, gute Gespräche und die neusten Jobangebote zu bekommen. Hier wird Nächstenliebe und das Evangelium ganz praktisch. Jede Woche werden Bibelstudies und andere Aktivitäten angeboten, an denen die Obdachlosen teilnehmen können. Ich denke, dass dies ist nur ein Grund ist, durch den diese Gemeinde innerhalb von 20 Jahren von 6 Gottesdienstbesuchern auf über 1000 Besucher pro Sonntag angewachsen ist.

Diese Gemeinde hat mich sehr motiviert, mich noch mehr in einzelne Menschen zu investieren und die Gemeinde Gottes als großes Ganzes zu sehen. Wir können jegliche erdenkliche Chance nutzen, um Menschen das Evangelium nahe zu bringen.

Sebastian Buss, Grundstufe TSB

Glaubenstag Januar 2016 - Pastor Gerhard Bially

Es passiert nicht oft, dass Beröa einen Gast willkommen heißt, der zur charismatischen Erneuerung so viel beigetragen hat und es immer noch tut. Der 18.01.16 war der besondere Tag, an dem Gerhard Bially einen Seminar- und Glaubenstag für alle Studenten auf Beröa hielt.
Bially, der Gründer und Herausgeber der Zeitschrift Charisma ist, konnte den Studenten viel von der charismatischen Bewegung in der Vergangenheit bis zur heutigen Zeit erzählen. Durch seine lebendigen Zeugnisse spürten die Studenten seine Leidenschaft für charismatischen Aufbruch und Gottes Wirken damals wie auch heute. Er erinnerte alle an Folgendes: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in so einer Zeit leben dürfen, von der viele nur geträumt haben!“ Mit diesen Worten leitete er eine Anbetungs- und Gebetszeit ein, um Gott besonders für sein Wirken in den letzten Jahrzehnten zu danken. Wir wollen sein heutiges Wirken nicht einfach so zur Kenntnis nehmen und unverändert weiterleben. Stattdessen wollen wir mit entfachtem Feuer und dem Heiligen Geist in unseren Herzen voran gehen, damit die Welt verändert wird!

Amy Voss, Grundstufe

Verabschiedung Dr. theol. Hubert Jurgensen

Hingabe, Freundlichkeit, Gründlichkeit, Zuverlässigkeit. Das alles sind Worte, die den Dienst von Dr. Hubert Jurgensen auf BERÖA beschreiben. 15 Jahre lang hatte BERÖA das Privileg, Hubert als einen fleißigen Mitarbeiter und Fachbereichsleiter erleben zu dürfen. Vom Anfang seines Dienstes im September 2000 bis zum offiziellen Ende im Dezember 2015 ließ Hubert in seinem Eifer nicht nach. Der Name „Hubert“ ist für die Studenten auf Beröa fast zum Synonym für die Bibliothek geworden. Zusammen mit seiner engagierten Frau Anni hat Hubert die Bibliothek vollständig modernisiert und von einer hausbackenen Methodik hin zu einer umfassenden Professionalisierung geführt. Im Jahr 2010 gab es nur ca. 5.000 Bücher; jetzt definieren über 25.000 katalogisierte Medien unsere Bibliothek. Nicht nur die Bibliothek ist Hubert zu verdanken, sondern u.a. auch seine Standards für gute Exegese und soliden Unterricht in etlichen Fächern. Er war immer von ganzem Herzen dabei und ist hierin ein Vorbild für die Studenten gewesen. Am 14.12.15 wurde Hubert mit seiner lieben Frau Anni im Rahmen eines Festgottesdienstes verabschiedet um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Es war eine Feier mit herzlichen Beiträgen von allen Klassen, dem Lehrerkollegium und den hausinternen Mitarbeitern.

Amy Voss, Grundstufe

Glaubenstag Dezember 2015 - Pastor Gerhard Kirschenmann

„Es ist Zeit, unseren Blick zu schärfen, uns zu fokussieren und  uns auf das auszurichten, was wirklich wichtig ist!“ So begann Gerhard Kirschenmann seine Predigt beim letzten Glaubenstag auf BERÖA im Jahr 2015. In den vollen, manchmal stressigen Tagen vor der Weihnachtszeit legte Pastor Kirschenmann eine oft vergessene Botschaft in das Leben der Studenten und Lehrer hinein: Im Hier und Jetzt ist es wichtig, auf die Wiederkunft des Herrn zu warten und darauf vorbereitet zu sein. Wie machen wir das praktisch? Erstens sollten wir in der Berufung leben, die der Herr für uns bestimmt hat. Diese Berufung umfasst nicht nur den Gemeindedienst, sondern auch den Dienst an den Mitmenschen in der ganzen Gesellschaft. Genau da sollte Gott durch uns vertreten sein. Zweitens sollten wir unser Leben vom Heiligen Geist bestimmen lassen. Es ist unsere Verantwortung als Christen, den Geist nicht zu dämpfen, sondern ihn in unserem Leben willkommen zu heißen. Jeden Tag darf es ein neues Gebetsanliegen sein, dass wir dem Heiligen Geist die Freiheit geben, uns durch den Alltag zu führen. Wir dürfen die Wiederkunft unseres Herrn erwarten und dass eben nicht nur an Advent. Ist unser Lebensstil ein Lebensstil der Erwartung?

Amy Voss, Grundstufe