Verabschiedung Dr. theol. Hubert Jurgensen

Hingabe, Freundlichkeit, Gründlichkeit, Zuverlässigkeit. Das alles sind Worte, die den Dienst von Dr. Hubert Jurgensen auf BERÖA beschreiben. 15 Jahre lang hatte BERÖA das Privileg, Hubert als einen fleißigen Mitarbeiter und Fachbereichsleiter erleben zu dürfen. Vom Anfang seines Dienstes im September 2000 bis zum offiziellen Ende im Dezember 2015 ließ Hubert in seinem Eifer nicht nach. Der Name „Hubert“ ist für die Studenten auf Beröa fast zum Synonym für die Bibliothek geworden. Zusammen mit seiner engagierten Frau Anni hat Hubert die Bibliothek vollständig modernisiert und von einer hausbackenen Methodik hin zu einer umfassenden Professionalisierung geführt. Im Jahr 2010 gab es nur ca. 5.000 Bücher; jetzt definieren über 25.000 katalogisierte Medien unsere Bibliothek. Nicht nur die Bibliothek ist Hubert zu verdanken, sondern u.a. auch seine Standards für gute Exegese und soliden Unterricht in etlichen Fächern. Er war immer von ganzem Herzen dabei und ist hierin ein Vorbild für die Studenten gewesen. Am 14.12.15 wurde Hubert mit seiner lieben Frau Anni im Rahmen eines Festgottesdienstes verabschiedet um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Es war eine Feier mit herzlichen Beiträgen von allen Klassen, dem Lehrerkollegium und den hausinternen Mitarbeitern.

Amy Voss, Grundstufe

Glaubenstag Dezember 2015 - Pastor Gerhard Kirschenmann

„Es ist Zeit, unseren Blick zu schärfen, uns zu fokussieren und  uns auf das auszurichten, was wirklich wichtig ist!“ So begann Gerhard Kirschenmann seine Predigt beim letzten Glaubenstag auf BERÖA im Jahr 2015. In den vollen, manchmal stressigen Tagen vor der Weihnachtszeit legte Pastor Kirschenmann eine oft vergessene Botschaft in das Leben der Studenten und Lehrer hinein: Im Hier und Jetzt ist es wichtig, auf die Wiederkunft des Herrn zu warten und darauf vorbereitet zu sein. Wie machen wir das praktisch? Erstens sollten wir in der Berufung leben, die der Herr für uns bestimmt hat. Diese Berufung umfasst nicht nur den Gemeindedienst, sondern auch den Dienst an den Mitmenschen in der ganzen Gesellschaft. Genau da sollte Gott durch uns vertreten sein. Zweitens sollten wir unser Leben vom Heiligen Geist bestimmen lassen. Es ist unsere Verantwortung als Christen, den Geist nicht zu dämpfen, sondern ihn in unserem Leben willkommen zu heißen. Jeden Tag darf es ein neues Gebetsanliegen sein, dass wir dem Heiligen Geist die Freiheit geben, uns durch den Alltag zu führen. Wir dürfen die Wiederkunft unseres Herrn erwarten und dass eben nicht nur an Advent. Ist unser Lebensstil ein Lebensstil der Erwartung?

Amy Voss, Grundstufe

X-Mas-Lifestyle 2015

An einem besonderen Schultag im Jahr darf man auf Beröa ohne schlechtes Gewissen die Bücher zur Seite legen und sich miteinander an einem Fest freuen. Mit der Weihnachtsfeier am 7.12.15 verwandelte die Mittelstufe die Kapelle in einen eleganten, festlichen Saal. Das Motto der Weihnachtsfeier war das „X“: Ein Symbol für Christus und Christmas. Die damit verbundene Frage war: „Was bedeutet Weihnachten für uns!?" Unser Lehrer Marcel Locher predigte zu diesem Thema „X-Mas-Lifestyle.“ Er forderte alle heraus, einen "weihnachtsgemäßen" Lebensstil zu führen, damit auch andere Menschen in unserem Umfeld Weihnachten dadurch verstehen und erleben können. Nach der Andacht ging die Feier mit leckerem Essen und Gemeinschaft mit Studenten, Lehrern, Mitarbeitern, Ehepartnern und Kindern weiter. Außerdem gab es ein abwechslungsreiches Programm von den Studenten. Jede Klassenstufe hatte einen Beitrag und trug so zum Gelingen eines schönen Abends bei.

Amy Voss, Grundstufe

Eheberatung und Seelsorge - Seminartag 2016

Der „Arbeitskreis Seelsorge im BFP"  bietet zusammen mit dem Theologischen Seminar BERÖA am 30.April 2016 von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Theologischen Seminars den zweiten Seminartag in diesem Format an.
2016 liegt der Schwerpunkt des Seminartages bei den Herausforderungen in der Eheberatung. Wie können wir Ehepaare begleiten? Welche Dynamiken und Potentiale stecken in einer Ehe? Was machen wir, wenn eine Ehe zu scheitern droht? Wie können sie in den Gemeinden gefördert, begleitet und ermutigt werden, um sich geradlinig in einer sich rasch verändernden und sehr herausfordernden gesellschaftlichen Situation mit vielfältigen Einflüssen bewähren zu können?

Eingeladen ist Professor Dr. Ulrich Giesekus. Seit Abschluss seines Studiums in den USA (Ph.D. in Psychologie) ist er in der Ausbildung für Seelsorger tätig. Er führt eine Praxis für psychologische Beratung, ist Leiter des Berater- und Referentennetzwerks ‚BeratungenPlus‘ in Freudenstadt und mehrfacher Buchautor. Seit 2011 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie und Counceling an der Hochschule Bad Liebenzell.

Um 14.30 Uhr – 15.30 Uhr wird parallel ein Workshop mit Dr. Michael Seifer angeboten, der sich speziell an Verantwortliche in der Gemeindeseelsorge richtet. Gemeinsam soll das Thema: Seelsorge in, aus und für die Gemeinde - Verankerung der Seelsorge  in der Gemeinde erörtert werden und dabei Strukturen für eine qualitativ hochwertige, systematische und kontinuierliche innergemeindliche Seelsorge gesucht werden.

Teilnahmegebühr inklusive Mittagessen und Kaffee: 35,00€, bezahlbar vor Ort.

Anmeldung ist bis zum 10.April 2016 erforderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an 06150/976890.

Dietmar Schwabe, Fachbereichsleiter Praktische Theologie

Pflege deine Seele - Glaubenstag im November 2015

Für den Glaubenstag am 02.11.15 bekam Beröa Besuch aus Nordamerika. Gabi Rienas ist ein "Professional Counselor" (professionelle Beraterin und Seelsorgerin) und ihr Ehemann Werner ist Pastor in Portland, Oregon, U.S.A. Beide kommen ursprünglich aus Kanada und haben deutsche Wurzeln. Gabi war es wichtig, den Rat zu geben, das angefangene Rennen des Glaubens und des Dienstes gut zu beenden und vorher nicht aufzugeben. „Pflege deine Seele! Wenn du verwundet bist und dich nicht um deine Seele kümmerst, wirst du dich um andere Personen nicht kümmern können.“, so Gabi. Sie nannte fünf verschiedene Hindernisse zur Heilung der Seele und wie man diese Hindernisse überwinden kann. Zudem zählten Gabi und Werner Lebensrhythmen auf, in denen man eine Balance finden sollte. Im Dienst braucht man u.a. eine gewisse Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Ruhe, Einsamkeit und Gemeinschaft, Schweigen und Sprechen. In der stillen Zeit erforscht und prüft Gott das Herz und erneuert die Angelegenheiten des Herzens, die noch nicht ausgewogen sind. Als Abschiedsgeschenk bekamen die Studenten kleine, weiße Steine. So wie in Offenbarung 2,17 geschrieben steht, wird jeder, der überwindet, einen weißen Stein bekommen. Diese Steine sollen die Studenten daran erinnern, das ganze Rennen durchzuhalten und auf dem ganzen Weg auf ihre Seele zu achten.

Amy Voss, Grundstufe

Treffen der Generationen in Erzhausen

Am 28.10.15 kamen mehr als zwanzig Besucher vom AWO Pflegeheim in Erzhausen zum Theologischen Seminar Beröa. Anlass dafür war ein Seniorennachmittag, den mehrere Studenten mitgestalteten. Die Besucher freuten sich über frischen Kaffee, eine große Auswahl von leckeren Kuchen, Gespräche, Gemeinschaft und ein Programm von den Studenten. Diese Tradition haben wir schon seit nunmehr zwei Jahren als Theologisches Seminar in Erzhausen.

In einer Andacht von Tedros Wordofa (Student der Oberstufe) ging es um Freude. Teddy erzählte von seiner Freude mit Gott, die unabhängig von anderen Menschen und Situationen ist. „Freude kann uns niemand nehmen, sondern sie ist eine innere Einstellung, für die wir uns entscheiden.“ ermutigte er alle. Es gilt Gründe für Freude zu finden und sich sowohl in guten wie auch in schlechten Situationen daran zu erinnern.

Zum Abschluss gab es eine Zeit des Musizierens. Zuerst trug Amy Voss (Studentin der Grundstufe) ein selbst komponiertes Lied vor. Dann gab es gemeinsames Singen von Volks- und Lobpreisliedern. Im letzten Lied wurde gesungen: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend um am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Mit diesen ermutigenden Worten wurden die Besucher verabschiedet. Es war ein schönes Treffen mit mehreren Generationen und wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Seniorennachmittag.

PR-Team TS BERÖA